Ballettschule InBalance
Inhaberin: Sabrina Wurtz
Stand: Dezember 2025
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Vertragspartnerin für alle Kurse, Workshops und Events der Ballettschule InBalance ist Sabrina Wurtz (nachfolgend „InBalance“). Die vollständigen Kontaktdaten ergeben sich aus dem Impressum der Website.
(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Kursen, Workshops und Events, die zwischen InBalance und Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB geschlossen werden.
(3) Mit der Buchung eines Kurses über das Buchungssystem oder in Textform erkennt der/die Kund*in diese AGB an. Der Vertrag kommt zustande, sobald die Buchung durch InBalance via E-Mail bestätigt wird.
2. Teilnahmevoraussetzungen
(1) Der/die Teilnehmer*in bzw. die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, die Kursleitung vor Kursbeginn über gesundheitliche Einschränkungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akute Verletzungen, chronische Erkrankungen) sowie eine bestehende Schwangerschaft zu informieren.
(2) Die Kursleitung ist berechtigt, im Einzelfall die Vorlage eines ärztlichen Attests zu verlangen und/oder die Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen abzulehnen.
(3) Bei ansteckenden Erkrankungen ist die Teilnahme bis zur vollständigen Genesung untersagt. Es gelten die jeweils aktuellen Hygienevorgaben des Landes Rheinland-Pfalz.
(4) Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich; die Kurse ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung (vgl. auch § 8).
(5) Bei minderjährigen Teilnehmer*innen beginnt die Aufsichtspflicht von InBalance mit dem Betreten des Kursraums zum vereinbarten Kursbeginn und endet mit dem Verlassen des Kursraums nach Kursende. Für den Weg zum und vom Unterricht sowie für die Zeit vor und nach dem Unterricht außerhalb der Räumlichkeiten von InBalance sind die Erziehungsberechtigten verantwortlich. Die Begleitung des Kindes bis zum Kursraum und das pünktliche Abholen nach Kursende obliegen den Erziehungsberechtigten.
3. Kurse, Gebühren und Stornobedingungen
(1) Die Kursgebühren ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung. Es gilt die Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG; die Preise sind Endpreise, eine Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
(2) Die Zahlung der Kursgebühr erfolgt auf Grundlage einer Rechnung, die von InBalance ausgestellt wird. Die Kursgebühr ist innerhalb von 7 Werktagen nach Rechnungsdatum per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
(3) Bei einem späteren Einstieg in einen laufenden Kurs wird nur die anteilige Kursgebühr für die verbleibenden Stunden berechnet.
(4) Gebuchte Kursplätze sind personengebunden und nicht auf Dritte übertragbar, es sei denn, InBalance stimmt einer Übertragung ausdrücklich zu.
(5) Ein kostenfreier Rücktritt ist bis 8 Tage vor Kurs-, Workshop- oder Eventbeginn möglich. Der Rücktritt ist in Textform (z.B. per E-Mail) zu erklären.
(6) Bei einem Rücktritt
– ab 7 bis 4 Tage vor Beginn wird eine Ausfallpauschale von 50 % der Teilnahmegebühr fällig,
– ab 3 Tagen vor Beginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr zu zahlen.
Der/die Kund*in kann nachweisen, dass InBalance kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(7) InBalance behält sich vor, den Kursplatz neu zu vergeben, wenn die Zahlung nicht rechtzeitig eingeht und auch keine rechtzeitige Information über eine Verzögerung erfolgt. Teilt der/die Kund*in InBalance eine Zahlungsverzögerung mit, bleibt der Kursplatz bis zum neuen vereinbarten Zahlungstermin reserviert.
(8) Muss ein Kurs, Workshop oder Event wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl oder aus anderen wichtigen Gründen (z.B. plötzliche Erkrankung der Kursleitung ohne Ersatzmöglichkeit) abgesagt werden, informiert InBalance die angemeldeten Teilnehmer*innen unverzüglich. Bereits gezahlte Gebühren werden nach Wahl des/der Kund*in entweder vollständig erstattet oder in Form einer Gutschrift/Wertgutscheins für ein anderes Angebot von InBalance gutgeschrieben.
(9) Fällt eine Kursstunde aus Gründen aus, die InBalance zu vertreten hat, wird – soweit möglich – ein Nachholtermin angeboten, der mehrheitlich mit den Kursteilnehmer*innen abgestimmt wird. Können einzelne Teilnehmer*innen diesen Termin nicht wahrnehmen, besteht kein Anspruch auf einen weiteren Ersatztermin.
(10) Kann ein/e Teilnehmer*in eine Kursstunde aus persönlichen Gründen (z.B. Krankheit, Notfall) nicht wahrnehmen, kann die Stunde – nach Absprache und nur bei vorhandenen freien Plätzen – in einem Parallel- oder Folgekurs nachgeholt werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht; es handelt sich um eine freiwillige Serviceleistung von InBalance.
(11) Im Falle von verspätetem Erscheinen besteht kein Anspruch darauf, die versäumte Zeit nachzuholen oder eine (Teil-)Rückerstattung der Kursgebühr zu erhalten.
4. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website von InBalance. Die bei der Kursbuchung angegebenen Daten werden insbesondere zur Vertragsdurchführung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und – soweit zulässig – zur Information über Folgekursangebote (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) genutzt. Der Nutzung der Daten zu Informationszwecken kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.
5. Haftung
(1) InBalance haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung von InBalance, ihren gesetzlichen Vertreter*innen oder Erfüllungsgehilf*innen beruhen.
(2) Für sonstige Schäden haftet InBalance bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet InBalance nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung von InBalance ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Die Teilnahme an den Kursen, Workshops und Events erfolgt auf eigene Verantwortung. Für Verlust, Diebstahl oder Beschädigung von eingebrachten Gegenständen übernimmt InBalance keine Haftung, es sei denn, der Schaden beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
6. Bild- und Videoaufnahmen
(1) Im Rahmen von Kursen, Proben, Aufführungen und Events können Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden. Die Anfertigung und Veröffentlichung von Bild- und Videoaufnahmen, auf denen Teilnehmer*innen erkennbar sind, erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
(2) Bei minderjährigen Teilnehmer*innen ist die Einwilligung der Sorgeberechtigten erforderlich. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
(3) Den Teilnehmer*innen bzw. Erziehungsberechtigten entstehen keine Nachteile, wenn sie eine Einwilligung nicht erteilen oder widerrufen. In diesem Fall wird InBalance nach Möglichkeit darauf achten, die betroffene Person nicht bzw. nur verpixelt zu veröffentlichen.
7. Höhere Gewalt
(1) Ereignisse höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, behördliche Anordnungen, Pandemien, plötzliche Erkrankung der Kursleitung ohne Ersatzmöglichkeit), die die Durchführung von Kursen vorübergehend unmöglich machen, berechtigen InBalance, Termine zu verschieben oder im Online-Format anzubieten.
(2) Bereits gezahlte Kursgebühren verfallen nicht. Fällt ein erheblicher Teil des Kurses (mehr als 25 % der Stunden) ersatzlos aus, werden die entsprechenden Gebühren anteilig erstattet oder gutgeschrieben.
8. Gesundheitlicher Hinweis
Die von InBalance angebotenen Leistungen (z.B. Ballett, Yoga, Pilates) stellen keine medizinische oder therapeutische Behandlung dar und ersetzen keinen Besuch bei Ärzt*innen, Heilpraktiker*innen oder Psychotherapeut*innen. InBalance erbringt keine heilkundlichen Tätigkeiten im Sinne des Heilpraktiker Gesetzes.
9. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
10 Widerrufsrecht
(1) Für außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge und Fernabsatzverträge (z.B. Online-Buchungen) besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher*innen.
(2) Dieses Widerrufsrecht besteht jedoch gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Die von InBalance angebotenen Kurse, Workshops und Events fallen in der Regel unter diese Ausnahme, sodass insoweit kein Widerrufsrecht besteht.
(3) Soweit InBalance im Einzelfall Leistungen anbietet, für die ein Widerrufsrecht besteht (z.B. bestimmte digital bereitgestellte Inhalte oder frei einlösbare Karten, falls künftig angeboten), wird hierüber gesondert informiert und eine Widerrufsbelehrung zur Verfügung gestellt.
